Coole Kerle

Auf der Tommy Hilfiger Facebook Seite habe ich dieses coole Foto entdeckt. Was für stilvolle, lässige Kerle! Das Foto entstand auf der Tommy Hilfiger Safilo Eyewear Collection im New Yorker James Hotel. Solche Männer haben Charakter und Coolness. Cowboys in Anzügen, das ist echter Stil Rock n Roll.

Print wirkt.

Über das HORIZONT Facebook Profil (Horizont ist eine wöchentlich erscheinende Fachzeitung für Marketing und Werbung) bin ich auf einen coolen Link gestoßen. Die Seite Adweek, ein Magazin für Medien, listet zehn innovative Printwerbungen in verschiedene Zeitschriften auf. Die Werbungen sind witzig und gelungen.

http://www.adweek.com/adfreak/10-great-magazine-ads-dont-just-sit-there-looking-pretty-132401

Print wird ja des öfteren eine dunkle Zukunft prognostiziert. Die Leserzahlen seien rückläufig, das Medium werde mittel- bis langfristig duch neue Medien abgelöst. Zwar sehe auch ich eine signifikante Diversifikation im Medienangebot. Auch werden die Verlage künftig überzeugende Konzepte für ihre gedruckten Formate vorlegen müssen. Doch ich bezweifle stark den gänzlichen Bedeutungsverlust von Print zugunsten der neuen Medien. So gibt es einige Argumente, die für Print sprechen.

Print gilt als zuverlässig und vertrauenswürdig. Gerade in turbulenten, hektischen Zeiten wollen sich die meisten Leser auf eine Konstante verlassen können.

Print ist eine haptische, durch das Internet nicht transportierbare, Erfahrung. Magazine kann man durchblättern, darin stöbern. Das geht mit einem Smartphone nicht.

Die Werbewirkung in Zeitungen und Zeitschriften ist enorm. Im Internet ist unsere Aufmerksamkeitsspanne und damit Toleranz für Werbung wesentlich geringer. In einem HORIZONT Artikel heißt es:

„Werbung in klassischen Medien, und hier insbesondere in Zeitschriften, sorgt weiterhin im ersten Schritt für die grundlegende Awareness, Glaubwürdigkeit und Sympathie bei Konsumenten.“ (Wo Werbung wirkt; HORIZONT EXTRA; 2008)

Ich denke, dass es der Media Mix macht. Das Internet ist hoch relevant und macht spannende Werbeideen realisierbar. Aber die traditionellen Werbeträger sollten nicht vernachlässigt werden. Mit Print ist nach wie vor zu rechnen.

Jägermeister Rock Events

Jägermeister ist eines der deutschen Konsumprodukte, das im Ausland, vor allem in Nordamerika, ganz groß rausgekommen ist. Stand der Kräuterlikör früher eher für einfachen Schnaps aus der Kneipe, so ist er heute zum Szenegetränk schlechthin unter jungen Leuten avanciert. Der Marke mit dem Hirsch als Symbol ist der Schritt gelungen, das eher traditionelle Milieu zu halten und zum In-Getränk in der urbanen Nightlife-Szene zu werden. Jägermeister hat sich außerdem fest in der Rock- und Metalszene etabliert, so wie etwa Jack Daniel’s Whiskey.

In den USA finden regelmäßig von Jägermeister gesponserte Bandtouren statt. Jägermeister untermauert damit seinen Status in der Szene und erschließt sich neuen Fans und damit Konsumenten. Jägermeister schafft es folglich, mit Rock Musik, den entsprechenden Bands assoziiert und als Teil der Kultur wahrgenommen zu werden. Und die Bands können durch solche Touren ihre Reichweite vergrößern. Jägermeister rührt ja kräftig die Werbetrommel.

Außerdem ist Jägermeister Teil des Rockstar Energy Drink Mayhem Festival. Jägermeister ist mit den Jäger Girls, Ständen und einer eigenen Stage präsent. Ein grandioses Konzept, was sich in kleinerem Umfang auch in Deutschland durchsetzt. Bei Festivals wie Rock am Ring stellt Jägermeister eine Bar auf, die sich mit einem Kran in die Höhe heben lässt. Ich hoffe, da kommt noch mehr. Diese Jägermeister Touren bieten sehr cooles Programm und enstprechen einem jungen und gelungenem Marketingkonzept.