US-Firmen setzen viel auf China

Die chinesische Wirtschaft wächst nach wie vor wesentlich schneller als die der USA. Die folgenden US-Unternehmen hoffen vom chinesischen Wachstum zu profitieren.

Apple

Das iPhone Fieber hat nun auch endlich China erreicht.

Das Land hat ungefähr eine Milliarde Handybenutzer – die meisten der Welt. Es war also keine Überraschung, als Apple CEO Tim Cook im Februar Investoren erklärt hat: „Wir haben uns sehr auf China fokussiert.“

Apples Umsatz hat sich im Land der Mitte allein im letzten Jahr vervierfacht und beläuft sich auf 12 Milliarden Dollar im Jahr 2011. Während US-Kunden noch mehr als ein Drittel der Umsätze des kalifornischen Unternehmens weltweit ergeben, holt der chinesische Markt auf und macht nun 12 % von Apples gesamten weltweiten Einnahmen aus.

Anfang des Jahres, als Apple das iPhone 4S herausgebracht hat, musste das Unternehmen kurzfristig seine Stores in Bejing und Shanghai schließen, weil Tumulte unter den Hunderten von wartenden Fans ausgebrochen sind.

Das ist weit entfernt von 2009, als Apples Markteinführung des ersten iPods in China allgemein als enttäuschend gewertet wurde.

Yum! Brands

Wenn die Umsätze rasend schnell in China wachsen, in den USA aber fallen würden, worin wären die Ressourcen zu investieren?

Das ist genau das, was Yum! Brands widerfahren ist. Das Unternehmen, das hinter den ikonischen amerikanischen Fast Food Ketten KFC, Pizza Hut und Taco Bell steht, verdient jetzt mehr aus den Einkünften in China als aus denen in den USA.

Yum! CEO David Novak nennt China „die beste Aussicht des 21. Jahrhunderts für Systemgastronomiewachstum.“

Das Unternehmen hat allein letztes Jahr 656 neue Filialen eröffnet.

Sotheby’s

Chinas Elite ist offensichtlich hungrig auf gehobene Kunst und Antiquitäten.

2004 entfielen etwa 3 % von Sotheby’s Auktionsumsätzen auf den chinesischen Raum (Festland China, Hong Kong und Taiwan).

Mittlerweile machen die in China generierten Umsätze 17 % der Umsätze von Sotheby’s weltweit aus.

„Das ist die dramatischste Verschiebung mit Hinblick auf Demographie und Konsum, die wir in den letzten 270 Jahren erlebt haben,“ stellte William Ruprecht, Präsident und CEO, in Gegenwart von Yale Studenten letzten Oktober fest.

Der gewaltige Anstieg hat Sotheby’s veranlasst, seine Einrichtungen in Hong Kong zu vergrößern und sich auf das Aufbauen von Beziehungen zu den chinesischen Kunstliebhabern zu konzentrieren.

„Wir sind mittendrin in der spannendsten und komplexesten Entwicklung in der Entstehung von weit verbreitetem Wohlstand,“ so Ruprecht.

Coca-Cola

Der Konsum von Limonaden sinkt in den USA, wächst aber in den aufstrebenden Märkten.

Ein Glücksfall für Coca-Cola, denn seine Marken Sprite, Fanta und Coke kommen gut voran in der zweitgrößten Wirtschaft der Welt. Das Unternehmen hat 12 % mehr Umsatz an kohlensäurehaltigen Getränken im letzten Jahr in China gemacht.

Und das ist noch längst nicht alles – der Konsum von Saftgetränken wächst auch.

Nachdem das Orangensaftgetränk Minute Maid Pulpy 2005 in den chinesischen Markt eingeführt wurde, ist das Produkt nach oben geschossen und zu einer der für das Unternehmen sich am besten verkaufenden Marke geworden.

Der Umsatz von Pulpy hat nach nur fünf Jahren die eine Milliarde Dollar Marke überschritten.

1998 haben chinesische Konsumenten durchschnittlich nur acht Coke Produkte pro Jahr getrunken. Jetzt trinken sie mehr als 30.

http://money.cnn.com/galleries/2012/news/economy/1204/gallery.us-companies-in-china/

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