RIM enthüllt tastaturfreies Blackberry

Das kanadische Unternehmen Research in Motion, bekannt für die Blackberry Smartphones, hat erste Prototypen für seine nächsten Telefone präsentiert. Einen Termin für eine Markteinführung oder Hinweise auf das finale Design der Smartphones hat RIM jedoch nicht gegeben.

Die Prototypen kommen ohne die für Blackberrys typischen Tastaturen aus und ähneln vielmehr vergleichbaren Smartphones der Branche. Die Geräte haben einen großen Touchscreen und laufen mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10.

Mit der Präsentation der Geräte will RIM massiv die Aufmerksamkeit der Software-Entwickler gewinnen, die Apps für das neue Betriebssystem konzipieren sollen. Mit spannenden Apps will RIM Kunden anziehen. Das kanadische Unternehmen verspricht den Entwicklern 10.000 Dollar Mindestumsatz für das erste Jahr, sollte dieser nicht erreicht werden, will RIM den Entwicklern die Differenz per Scheck auszahlen. Der Blackberryhersteller zeigt sich zuversichtlich, dass die Entwickler ihren Mindestumsatz erreichen werden. „Wie wir aus Erfahrung wissen, ist es nicht schwierig, 10.000 Dollar an Einnahmen im ersten Jahr zu erreichen, wenn jemand eine App mit einem guten Geschäftsmodell hat“, sagte gegenüber News.com Christopher Smith, Vice President bei RIM.

Research in Motion will mit den neuen Geräten und dem korrespondierenden Betriebssystem den Abwärtstrend seiner Geschäftstätigkeiten aufhalten. Der Anteil der Blackberrys am Smartphone-Markt hat sich nach Zahlen der Marktforschungsfirma IDC auf 6,7 Prozent halbiert, Konkurrenten wie Apple mit seinem iPhone sind an RIM weit vorbeigezogen.

Und doch betonte RIM Chef Thorsten Heins, dass es auch künftig Blackberrys mit Tastatur geben wird.

 

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