Wie 10 Biere kamen, um die Bars dieser Welt zu beherrschen

Das Biergeschäft wird weltweit von einer Handvoll Unternehmen dominiert – Anheuser-Busch InBev, MillerCoors (außerhalb der USA als SABMiller bekannt) und Diageo, um nur ein paar zu nennen.

Auch wenn ein Großteil des Geschäfts abhängig von langfristigen Vertriebsvereinbarungen, die den Verkauf von Bier in Läden und Restaurants umschließen, abhängig ist, investieren diese Unternehmen dennoch Hunderte von Millionen an Dollar in Werbung, um ihre Marken jährlich zu stützen.

Die Geschmäcker der Bierkonsumenten werden immer unvorhersehbarer. Die Eltern mögen lebenslange Konsumenten von Miller Genuine Draft oder Guiness gewesen sein, aber ihre erwachsenen Kinder wollen etwa unbekanntere Biere oder Bier mit niedrigem Kaloriengehalt probieren. Demnach ist es leichter für neue aufstrebende Marken die üblichen Marktführer zu verdrängen. (Coors Light zum Beispiel hat gerade erst Budweiser vom zweiten Platz der meist verkauften Biere in den USA gestoßen.)

Jedes Jahr listet das Marktforschungsunternehmen Millward Brown die zehn weltweit stärksten Biermarken, basierend auf deren Markenwert, auf. Das BrandZ Modell des Unternehmens berücksichtigt dabei den Gewinn einer Marke in Dollar, den potentiellen zukünftigen Gewinn, und die Qualität der Marke im Bewusstsein der Kunden, um schließlich den finalen Markenwert in Dollar auszudrücken.

Das folgende Ranking führt die Top 10 Biere weltweit mitsamt Markenwert und einer kurzen Beschreibung des jeweiligen Marketingplans auf.

 

10. Beck’s. Markenwert: 1,554 Mrd. Dollar, um 20% gesunken.

Beck’s ist eine große internationale Marke, die etwas Ruhe im Marketing gebrauchen könnten. Beck’s aktuelle Werbeagentur ist Mother in New York, die den Auftrag gewann, nachdem sie die Umsätze von Stella Artois für das Mutterunternehmen Anheuser-Busch InBev hochgefahren hat, dem beide Marken gehören.

Mothers eher zurückhaltende Kampagne konzentriert sich momentan auf die Verbindung von Beck’s zu Kunst und Künstlern, einige von ihnen, wie M.I.A., wurden gebeten das Flaschenetikett zu entwerfen.

Der Werbeauftrag von Beck’s wurde in den vergangenen Jahren an verschiedene Agenturen vergeben und das Werbebudget war klein (Beck’s hat weniger als eine Millionen Dollar im Jahr 2010 bereitgestellt). Vor 2007 lag der Auftrag bei Leo Burnett und Ground Zero, ging dann zu Lowe Worldwide 2007, dann zu Publicis 2009 und schließlich zu Mother im Jahr 2011.

Etwas mehr Stabilität bei der Werbung würde Beck’s helfen, den Verlust an Markenwert zu stemmen.

 

9. Miller Lite. Markenwert: 2,313 Mrd. Dollar, um 9 % gesunken.

Der Rückgang des Markenwerts von Miller Lite kann unmittelbar auf seine sinkenden Umsätze zurückgeführt werden. Zitat Ad Age: „Miller Lite hat im Moment zu kämpfen. Marketingexperten der Branche zufolge sind die Lieferungen sind um 4,3 % 2011 gefallen und der Marktanteil ist von 7,4 % auf 7,2 % heruntergegangen.“

Der Umsatzeinbruch führte dazu, dass die lange Zeit beauftragte Werbeagentur, DraftFCB, gefeuert wurde, die seit 1979 den Werbeauftrag hatte.

Das Marketing für das Bier scheint aktuell etwas verzweifelt zu sein. Nachdem einige Experimente die Umsätze nicht angekurbelt haben, kehrte MillerCoors wieder einmal zu seinem altehrwürdigen „Miller Time“ Claim und Konzept zurück. Außerdem hat das Unternehmen eine neue Dose eingeführt, die das Bier leichter herausfließen lässt.

 

8. Brahma. Markenwert: 2,359 Mrd. Dollar, um 18 % gestiegen.

Brahma ist das Nr. 1 Bier in Brasilien. Mit Skol und Antarctica machen Anheuser-Busch InBevs drei brasilianische Marktführer 90 % von A-B’s Umsätze in Brasilien aus.

Skol und Brahma teilen sich den Markt, die Umsätze sind im ersten Quartal 2012 um 3,9 % gestiegen. Solange die brasilianische Wirtschaft wächst und did Brasilianer mehr für Non-Discount-Marken ausgeben, profitiert Brahma.

Aktuell ist Jennifer Lopez das Gesicht der Marke im Land.

 

7.  Guiness. Markenwert: 4,044 Mrd. Dollar, um 17 % gestiegen.

Die Umsätze von Guiness Bier stagnieren in Europa, wachsen aber in den USA und in den Entwicklungsländern, insbesondere in Afrika, wo Guiness viele Konsumenten bei im Fernsehen übertragenen Fussballspielen aktiviert.

 

6. Stella Artois. Markenwert: 4,529 Mrd. Dollar, 0 % Veränderung.

Stellas unveränderter Markenwert ist eine Überraschung: Das Produkt ist ungemein erfolgreich in den USA. Im ersten Quartal 2012 wuchs der Verkauf an Vertriebspartner um 22,5 % laut Anheuser-Busch InBev. Etwa 80 % der Umsätze werden mit Fassbier generiert.

A-B hat die Werbeagentur Mother gewählt, um die Marke zu bewerben. Die Werbungen vermitteln ein gehobenes, europäisches Gefühl. Die aktuelle Kampagne, die die Werbezeile „She Is a Thing of Beauty“ benutzt, legte mit einer Reihe von Super Bowl Werbungen im Februar los.

Kurzgefasst, Stella bedient das Premiumsegment, weil es ein Bier ist, dass du trinkst, wenn du in der Stadt unterwegs bist und etwas besonderes willst.

 

 

5. Skol. Markenwert: 4,698 Mrd. Dollar, um 3 % gestiegen.

Solange Brasiliens Wirtschaft wächst, wächst auch Skol. In der Mitte des letzten Jahrzehnts war Skol die stärkste Biermarke Brasiliens. Skol ist nach wie vor eine von A-B’s stärksten drei Marken im Land, in dem A-B den größten Marktanteil hat. Im ersten Quartal 2012 sind die Umsätze von Skol und seinen Schwestermarken um 3,9 Prozent gestiegen, berichtet das Unternehmen.

A-B hat aktuell eine Produkterweiterung eingeführt, Skol 360, das etwas stiller und leichter sein soll.

 

4. Corona. Markenwert: 5,114 Mrd. Dollar, um 6 % gestiegen.

Corona hat seine Umsätze letztes Jahr nach zwei Jahren mit rückläufigen Umsätzen stabilisiert. Es behält ein starkes Markenimage in den USA als ein Importbier, das wie Urlaub aus der Flasche ist. Seine strandthemenbezogenen Werbungen (von der Agentur Cramer-Kasselt) verstärken dieses Gefühl, genauso wie die Adaption des mexikanischen Feiertages Cinco de Mayo, den das Mutterunternehmen Grupo Modelo vor dem Hintergrund der eigenen Marke ausgelegt hat in den 1980ern. (Grupo Modelo gehört zu 50 % A-B.)

Die Limettenscheibe am Flaschenhals dient als eine Art Signal in Bars, um Corona als Alternative zu Bud herauszustellen.

All das erlaubt Grupo Modelo eins zu tun, wovon Marketer träumen: höhere Preise für ein gewöhnliches Produkt zu verlangen. Die Umsätze steigen in diesem Jahr.

 

3. Heineken. Markenwert: 6,058 Mrd. Dollar, um 8 % gesunken.

Heineken setzt sehr viel auf weltweite Sportsponsorings, und sein Name ist eng verbunden mit der Fussball Champions League und dem Rugby Heineken Cup.

Heineken investiert auch massiv in Social Media. Heineken hat mehr als 6,8 Millionen „Likes“ auf Facebook, mehr als irgendein anderes Bier auf der Welt.

Aber auch etablierte Marken müssen hart arbeiten, um erfolgreich zu sein, was der zurückgehende Markenwert andeutet. Heineken hat dieses Jahr seine globalen Mediapläne und -käufe der Starcom MediaVest Gruppe übertragen, ein deutliches Zeichen, dass Heineken neue Ideen sucht und ökonomisch effizient arbeiten will.

 

2. Budweiser. Markenwert: 7,514 Mrd. Dollar, um 15 % gesunken.

Budweiser mag die zweitwertvollste Biermarke der Welt sein, aber nach Umsätzen in Dollar ist Budweiser nur noch dritter in den USA. Coors Light verkauft sich weitaus besser, eine schmähliche Niederlage für den einstigen König der Biere.

Bud wurde von zwei Seiten eingequetscht: Einige Konsumenten haben sich von kohlenhydratereichen Bieren abgewandt. Andere hingegen entscheiden sich für Bier mit höherer Qualität. In einem Versuch, auf dem Markt relevant zu bleiben, hat sich die Marke an einigen Marketingexperimenten versucht (und ist damit gescheitert), darunter ein „Old School“ Hipster Redesign und eine Reality TV Show.

 

1. Bud Light. Markenwert: 8, 368 Mrd.Dollar, um 17 % gestiegen.

Ehre, wem Ehre gebührt: Es ist keine Überraschung – Bud Light ist Amerikas Nr. 1 in Umsätzen und war es für eine lange Zeit. Bier in den USA zu verkaufen bedeutet einen enormen Vorteil: die USA sind ein riesiger Markt und die Amerikaner trinken viel Bier. A-B kontrolliert etwa 50 % des Markts an Bier in den USA.

A-B hat sich aber nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Das Unternehmen hat mit Bud Light Lime und Bud Light Platinum Produkterweiterungen eingeführt, die sich als erfolgreich herausgestellt haben. Neue Produkteinführungen, selbst wenn sie nicht erfolgreich sind, erlauben es, seinen Kunden neue Markengeschichten zu erzählen. Bud hat sich außerdem für neue Werbeagenturen entschieden.

http://www.businessinsider.com/how-the-worlds-10-most-lucrative-beer-brands-came-to-dominate-your-bar-2012-5

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Der Jägermeister Männerbund

Die Legende besagt, dass Jägermeister von einem leidenschaftlichen Jäger erfunden wurde. Jägermeister ist ein kraftvolles Getränk für starke Männer, die auf ihre Errungenschaften und Verbundenheit zueinander anstoßen wollen.

Heute wurde einem Verbund von Männern, die dieses Vermächtnis leben, ein Sitz an einer Tafelrunde gegeben, ein Platz, wo Männer, deren Leben dunkler und heller als die anderer sind, zusammenkommen.

Wie Jägermeister, sind sie stark und ungebändigt. Und wie die Männer vor ihnen, haben sie ihren Erfolg mit der Hilfe ihrer Brüder erreicht.

So steht die Geschichte auf der eigens eingerichteten „StrongerBond“ Seite auf Youtube.

Ende letzten Jahres hat die Mast-Jägermeister SE, das deutsche Unternehmen, das den kultigen Kräuterlikör produziert und die Vertriebslizenzen vergibt, und die Sidney Frank Importing Company, Inc., die den Schnaps in den USA vertreibt, Mistress als Werbeagentur für Jägermeister beauftragt. Zusammen hat man den renommierten Filmproduzenten Albert Hughes und den mit einem Emmy Award ausgezeichneten Regisseur Alastair McKevitt angeworben, um Spitzentalente wie Keyshawn Johnson, Kerry King, Freddie Roach, Mike Lingerfelt, Mister Cartoon, Nathan Fletcher and Rob Smets für die fesselnde Werbung „Stronger Bond“ zu gewinnen, die sich an 21-29 jährige männliche Verbraucher wendet.

Die brandneue TV-Werbung zeigt die Aufnahme vom fünfmaligen Weltmeister im Stierkampf Rob Smets in die Ruhmeshalle der Legenden, in der sich bereits Kerry King von Slayer, ein Extremsurfer, ein World Champion Boxtrainer und einige weitere harte Kerle befinden.

„Jägermeister wurde schon immer in geselliger Runde genossen. Das Produkt wurde ursprünglich für Jäger entwickelt und hat sich an Jäger gerichtet, die eine tiefe Verbundenheit zu ihrem Handwerk und untereinander haben. Die ‚Stronger Bond‘ Kampagne hebt Geschichten dieser Blutsverwandtschaft und der Bindung zu der langen Geschichte unserer Marke hervor und unterstreicht die Verbundenheit unter diesen außergewöhnlichen Männern“, sagt Michael Volke, Mitglied des Vorstands der Mast-Jägermeister SE.

„Die Einführung dieser Kampagne ist ein Meilenstein für unser Geschäft während wir weiter daran arbeiten, Jägermeister in den USA, dem größten Markt der Welt, aufzubauen“, stellt John Frank fest, stellvertretender Vorsitzender von Sidney Frank Importing Company, Inc.

Jägermeister investiert massiv in Medienkäufe und Produktintegrationen quer durch mehrere Kabelnetze wie FX, Spike, Comedy Central, ESPN, Discovery und Fox Sports in Zusammenarbeit mit der Medienkaufagentur Crossmedia. Jägermeister kooperiert außerdem mit Online Lifestyle Seiten wie Complex und VICE und kauft Außenwerbung in den Schlüsselmärkten innerhalb der USA.

Die Veröffentlichung der „Stronger Bond“ Werbung am 3. Mai markiert außerdem einen Meilenstein in den digitalen Marketinganstrengungen von Jägermeister. Den Konsumenten wird eine völlig neue Jägermeister Homepage vorgestellt, entwickelt von der US Digitalagentur Hi-Res!. Die Seite wird nicht nur alle relevanten Markeninformationen beinhalten, sondern auch tiefergehende und Behind The Scenes Dokumentarvideos über alle sieben Männer der Tafelrunde zeigen.

Jägermeisterfans sind auf der Jägermeister USA Facebookseite eingeladen, sich der Konversation anzuschließen und ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen. Auf Youtube gibt’s die Videos und über Twitter die aktuellsten Neuigkeiten.

Was soll ich dazu nur sagen? Jägermeister versteht es einfach, geiles, zielgruppengerechtes Marketing zu machen und die richtigen Agenturen zu beauftragen, die das Markenerlebnis Jägermeister grandios transportieren können. Ich bin mal wieder begeistert und wünsche mir mehr davon in Deutschland.

http://finance.yahoo.com/news/jagermeister-unveils-stronger-bond-brands-132200846.html

RIM enthüllt tastaturfreies Blackberry

Das kanadische Unternehmen Research in Motion, bekannt für die Blackberry Smartphones, hat erste Prototypen für seine nächsten Telefone präsentiert. Einen Termin für eine Markteinführung oder Hinweise auf das finale Design der Smartphones hat RIM jedoch nicht gegeben.

Die Prototypen kommen ohne die für Blackberrys typischen Tastaturen aus und ähneln vielmehr vergleichbaren Smartphones der Branche. Die Geräte haben einen großen Touchscreen und laufen mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10.

Mit der Präsentation der Geräte will RIM massiv die Aufmerksamkeit der Software-Entwickler gewinnen, die Apps für das neue Betriebssystem konzipieren sollen. Mit spannenden Apps will RIM Kunden anziehen. Das kanadische Unternehmen verspricht den Entwicklern 10.000 Dollar Mindestumsatz für das erste Jahr, sollte dieser nicht erreicht werden, will RIM den Entwicklern die Differenz per Scheck auszahlen. Der Blackberryhersteller zeigt sich zuversichtlich, dass die Entwickler ihren Mindestumsatz erreichen werden. „Wie wir aus Erfahrung wissen, ist es nicht schwierig, 10.000 Dollar an Einnahmen im ersten Jahr zu erreichen, wenn jemand eine App mit einem guten Geschäftsmodell hat“, sagte gegenüber News.com Christopher Smith, Vice President bei RIM.

Research in Motion will mit den neuen Geräten und dem korrespondierenden Betriebssystem den Abwärtstrend seiner Geschäftstätigkeiten aufhalten. Der Anteil der Blackberrys am Smartphone-Markt hat sich nach Zahlen der Marktforschungsfirma IDC auf 6,7 Prozent halbiert, Konkurrenten wie Apple mit seinem iPhone sind an RIM weit vorbeigezogen.

Und doch betonte RIM Chef Thorsten Heins, dass es auch künftig Blackberrys mit Tastatur geben wird.

 

Facebook Marketing: Warum weniger mehr ist

Was ist der beste Weg, die eigene Marke auf Facebook zu vermarkten? Nach Peter Shankman, einem Unternehmer mit Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Consulting, ist die Antwort eigentlich ziemlich einfach: „Etwas zu teilen, nur um sich selbst sprechen zu hören, ist sinnlos.“

Der Schlüssel ist mehr mit weniger zu erreichen. Nach all den Änderungen, die bei den Facebook Brand Pages vollzogen wurden, darunter die Einführung der Timeline für Marken, ist es schwierig zu sagen, was wirklich für Marken funktioniert auf Facebook. Die aktuellen Zahlen legen nahe, dass das Fanwachstum, also derer, denen eine Seite gefällt, sich verlangsamt hat mit dem Wechsel zur Brand Timeline. Doch wer smart denkt, wird erfolgreich sein.

„Du musst dein Publikum zum Partizipieren anregen und ihm das Gefühl geben, Teil von etwas zu sein – und nicht einfach nur Empfänger von Marketingbotschaften“, erklärt Shankman. „Dann machen sie deine PR für dich.“

Also was wollen Nutzer wirklich auf Brand Pages, den Seiten von Marken, sehen? Im Folgenden legt Shankman, der schon mit großen Unternehmen wie American Express zusammengearbeitet hat, seine Thesen dar.

Willst du Fans verlieren? Dann wiederhole dich.

Es stimmt, dass es im Leben keine Einheitslösung gibt. Das gleiche kann über Social Media Netzwerke auch gesagt werden. Shankman sagt, dass ihn nichts mehr nervt, als Marken, die ständig  sich wiederholende Inhalte auf verschiedenen Social Media Plattformen teilen, darunter auch in der Facebook Brand Timeline.

„Wenn du den selben Mist auf Facebook hochlädst, hast du es verdient, in den Arsch getreten zu werden.“

Stattdessen empfiehlt Shankman besondere Inhalte in der Timeline zu teilen, die Nutzer in einer einzigartigen Art dazu einladen, mitzuwirken – und nicht etwa die verschiedenen Plattformen mit den selben Informationen zu überfluten. Schließlich, wenn die Fans wissen, welche Art von Inhalt sie von der Seite erwarten können, werden sie regelmäßig zur Markenseite zurückkehren, um sich zu beteiligen.

„Lass es etwas sein, was dein Publikum sehen will, etwas, was sie spannend finden,“ führt Shankman aus. „Wenn du so was hast, ist das der richtige Zeitpunkt, es zu teilen.“

Nichts smartes zu sagen? Dann sag am besten gar nichts.

Shankman sagt, dass der beste Weg, guten Inhalt zu kreieren, ist, wenn du eine Konversation mit deinen Fans anregst. Fragen über die Qualität des Produkts zu stellen oder welchen Service die Fans sehen wollen, lädt mehr zu Beteiligung ein, als einfach nur Werbematerial auf die Seite zu stellen.

„Du musst zur Beteiligung einladen und Antworten geben,“ macht Shankman klar.

Aber selbst ein vorsichtiger und bedachter Dialog auf einer Brand Page wird nicht immer nur positive Resonanz bringen. Shankman gibt zu, dass jede Marke ihre Hasser hat oder lautstarke Fans, die eine schlechte Erfahrung mit einem Service oder Produkt gemacht haben. Aber, die Beschwerden sollten nicht einfach ignoriert und gelöscht werden. Shankman sagt, dass Fehler am besten von Fans aufgenommen werden, wenn man mit ihnen transparent darüber spricht.

„Arbeite mit ihnen,“ rät er. „Sei ehrlich und sag ‚Hey, das haben wir nicht richtig gemacht und wir versuchen es besser zu machen.“

Halte es einfach.

Welcher Inhalt läuft also bei Marken? Shankman empfiehlt, dass der Content an das Publikum angepasst sein soll, und nicht einfach nur die Sachen umfasst, die man selbst an der Marke interessant findet. De facto ist der einfachste Weg, herauszufinden was auf der eigenen Brand Page gut läuft, die Fans zu fragen, die sie häufig besuchen.

„Der beste Weg, dem Publikum Informationen zu geben, ist herauszufinden, wie das Publikum es will,“ sagt Shankman. „Damit gehst du nie falsch.“

http://mashable.com/2012/04/26/facebook-marketing-strategy/

TextilWirtschaft Young Professionals Day 2012

Welche Erwartungen hat der Kunde an den Einzelhandel? Vor welchen Herausforderungen steht der Vertrieb heute? Welche Chancen bietet der E-Commerce und welche Relevanz haben soziale Netzwerke beim Talent Sourcing? Diese und viele weitere Fragen hat gestern der TextilWirtschaft Young Professionals Day auf dem Campus Westend der Goethe-Universität in Frankfurt am Main beantwortet. Der Tag richtete sich an alle jungen Leute, die eine Karriere in der Modebranche erwägen. An Ständen haben sich verschiedene Unternehmen vorgestellt, Experten haben auf der Bühne in Vorträgen, Interviews und Podiumsdiskussionen von ihren Erfahrungen berichtet und Ratschläge für den Einstieg in das Fashion Business gegeben.

Unter den Unternehmen waren große Namen wie Hugo Boss, Breuninger und Peek & Cloppenburg Düsseldorf, aber auch kleinere Handelsunternehmen, die auf reges Interesse der jungen Besucher gestoßen sind. So konnten Interessenten direkt an die Unternehmen herantreten und mit Mitarbeitern der Unternehmen über verschiedene Karriereeinstiegsmöglichkeiten sprechen und sich Informationen einholen.

Abends haben sich die meisten dann noch im Cafe Sturm und Drang auf dem Campus zur TW YP Night getroffen und den sommerlichen Tag bei BBQ und Getränken ausklingen lassen. Die After Show Party wurde von Marc O’Polo gesponsert, die für ein tolles Ambiente gesorgt haben. Bis zum nächsten Mal in Frankfurt!

 

 

US-Firmen setzen viel auf China

Die chinesische Wirtschaft wächst nach wie vor wesentlich schneller als die der USA. Die folgenden US-Unternehmen hoffen vom chinesischen Wachstum zu profitieren.

Apple

Das iPhone Fieber hat nun auch endlich China erreicht.

Das Land hat ungefähr eine Milliarde Handybenutzer – die meisten der Welt. Es war also keine Überraschung, als Apple CEO Tim Cook im Februar Investoren erklärt hat: „Wir haben uns sehr auf China fokussiert.“

Apples Umsatz hat sich im Land der Mitte allein im letzten Jahr vervierfacht und beläuft sich auf 12 Milliarden Dollar im Jahr 2011. Während US-Kunden noch mehr als ein Drittel der Umsätze des kalifornischen Unternehmens weltweit ergeben, holt der chinesische Markt auf und macht nun 12 % von Apples gesamten weltweiten Einnahmen aus.

Anfang des Jahres, als Apple das iPhone 4S herausgebracht hat, musste das Unternehmen kurzfristig seine Stores in Bejing und Shanghai schließen, weil Tumulte unter den Hunderten von wartenden Fans ausgebrochen sind.

Das ist weit entfernt von 2009, als Apples Markteinführung des ersten iPods in China allgemein als enttäuschend gewertet wurde.

Yum! Brands

Wenn die Umsätze rasend schnell in China wachsen, in den USA aber fallen würden, worin wären die Ressourcen zu investieren?

Das ist genau das, was Yum! Brands widerfahren ist. Das Unternehmen, das hinter den ikonischen amerikanischen Fast Food Ketten KFC, Pizza Hut und Taco Bell steht, verdient jetzt mehr aus den Einkünften in China als aus denen in den USA.

Yum! CEO David Novak nennt China „die beste Aussicht des 21. Jahrhunderts für Systemgastronomiewachstum.“

Das Unternehmen hat allein letztes Jahr 656 neue Filialen eröffnet.

Sotheby’s

Chinas Elite ist offensichtlich hungrig auf gehobene Kunst und Antiquitäten.

2004 entfielen etwa 3 % von Sotheby’s Auktionsumsätzen auf den chinesischen Raum (Festland China, Hong Kong und Taiwan).

Mittlerweile machen die in China generierten Umsätze 17 % der Umsätze von Sotheby’s weltweit aus.

„Das ist die dramatischste Verschiebung mit Hinblick auf Demographie und Konsum, die wir in den letzten 270 Jahren erlebt haben,“ stellte William Ruprecht, Präsident und CEO, in Gegenwart von Yale Studenten letzten Oktober fest.

Der gewaltige Anstieg hat Sotheby’s veranlasst, seine Einrichtungen in Hong Kong zu vergrößern und sich auf das Aufbauen von Beziehungen zu den chinesischen Kunstliebhabern zu konzentrieren.

„Wir sind mittendrin in der spannendsten und komplexesten Entwicklung in der Entstehung von weit verbreitetem Wohlstand,“ so Ruprecht.

Coca-Cola

Der Konsum von Limonaden sinkt in den USA, wächst aber in den aufstrebenden Märkten.

Ein Glücksfall für Coca-Cola, denn seine Marken Sprite, Fanta und Coke kommen gut voran in der zweitgrößten Wirtschaft der Welt. Das Unternehmen hat 12 % mehr Umsatz an kohlensäurehaltigen Getränken im letzten Jahr in China gemacht.

Und das ist noch längst nicht alles – der Konsum von Saftgetränken wächst auch.

Nachdem das Orangensaftgetränk Minute Maid Pulpy 2005 in den chinesischen Markt eingeführt wurde, ist das Produkt nach oben geschossen und zu einer der für das Unternehmen sich am besten verkaufenden Marke geworden.

Der Umsatz von Pulpy hat nach nur fünf Jahren die eine Milliarde Dollar Marke überschritten.

1998 haben chinesische Konsumenten durchschnittlich nur acht Coke Produkte pro Jahr getrunken. Jetzt trinken sie mehr als 30.

http://money.cnn.com/galleries/2012/news/economy/1204/gallery.us-companies-in-china/