Sashmasters liebste aktuelle Werbespots – Teil 1

Buenos Dias. Der heutige Eintrag ist der Beginn einer neuen Reihe auf the art of correspondence. Ich werde euch ab sofort immer mal wieder meine persönlichen Favoriten aktueller Werbespots zeigen und mich kurz dazu äußern, warum die Spots in meinen Augen sehenswert, grandios, beispielhaft, cool sind. Viel Spaß mit der folgenden Werbekunst im Bewegtbildformat.

McDonald’s erweitert mal wieder sein Produktsortiment, diesmal um ein Trendgetränk, den Bubble Tea. Bubble Tea kommt ursprünglich aus Asien und wird hierzulande meist von lokalen, asiatischen Gastronomen angeboten. Die Grundlage stellt grüner oder schwarzer Tee, dazu kommen Fruchtsirup und Milch, die Mischung wird dann wie ein Milkshake zubereitet. Anschließend werden kleine essbare Kügelchen hinzugeführt, die beim Daraufbeißen zerplatzen.

Der Spot zeigt Chan McTi, flippige Werbefigur von McDonald’s neuem Getränk, der den Tee nach Deutschland bringen will und auf das neue Produkt bei McCafé aufmerksam macht. Die Werbung ist eine regelrechte Reminiszenz an typisch japanische TV-Shows, hektische Schnitte, chaotisch, grell und bunt. Was sich eher anstrengend anhört, gelingt hier aber sehr gut. Die Werbung macht richtig Spaß und man will sich einfach nur genauso aufgedreht lachend dieses Zeug reinziehen.

Die Strategie der Produkterweiterung und damit des Markentransfers ist in der Fast-Food-Branche übrigens en vogue, um sich die Konkurrenz vom Leib zu halten und sich im Markt hervorzuheben. Mit McCafé hat sich McDonald’s von Mitbewerber Burger King abgegrenzt und Starbuck’s Kunden abgeschöpft. Die beiden letztgenannten versuchen sich nun mit neuen Produkten und Marketinganstrengungen wieder attraktiv zu positionieren.

Dieser Spot zeichnet sich nicht etwa durch Verrücktheit und schrille Farben aus. Würde dem Produkt, Havana Club Rum auch nicht gerecht werden, das ja eine ganz andere Markenidentität hat. Und Lust auf Kuba macht. Die Werbung fesselt und will einen sofort in die Karibik reisen lassen. Der Spot fängt die südamerikanische Leichtigkeit und Lebensart perfekt ein. Ein gedämmter, leicht rötlicher Ton in der Farbgebung erinnert an ältere Kameras. Authentisch wirkende Straßen- und Barszenen bringen den Rum hervorragend zur Geltung und machen ihn zum integralen Genusserlebnis Havannas und emotionalen Mittler der Schönheit Kubas. Klasse.

Bildgewaltig. Während einer Sonnenfinsternis prescht dieser BMW 6er Gran Coupé bei cooler Musik durch mediterran anmutende weite Naturlandschaften. Eine puristische Ästhetik für ein sportlich elegantes Automobil, das keine Widerstände zu kennen scheint.

Wie 10 Biere kamen, um die Bars dieser Welt zu beherrschen

Das Biergeschäft wird weltweit von einer Handvoll Unternehmen dominiert – Anheuser-Busch InBev, MillerCoors (außerhalb der USA als SABMiller bekannt) und Diageo, um nur ein paar zu nennen.

Auch wenn ein Großteil des Geschäfts abhängig von langfristigen Vertriebsvereinbarungen, die den Verkauf von Bier in Läden und Restaurants umschließen, abhängig ist, investieren diese Unternehmen dennoch Hunderte von Millionen an Dollar in Werbung, um ihre Marken jährlich zu stützen.

Die Geschmäcker der Bierkonsumenten werden immer unvorhersehbarer. Die Eltern mögen lebenslange Konsumenten von Miller Genuine Draft oder Guiness gewesen sein, aber ihre erwachsenen Kinder wollen etwa unbekanntere Biere oder Bier mit niedrigem Kaloriengehalt probieren. Demnach ist es leichter für neue aufstrebende Marken die üblichen Marktführer zu verdrängen. (Coors Light zum Beispiel hat gerade erst Budweiser vom zweiten Platz der meist verkauften Biere in den USA gestoßen.)

Jedes Jahr listet das Marktforschungsunternehmen Millward Brown die zehn weltweit stärksten Biermarken, basierend auf deren Markenwert, auf. Das BrandZ Modell des Unternehmens berücksichtigt dabei den Gewinn einer Marke in Dollar, den potentiellen zukünftigen Gewinn, und die Qualität der Marke im Bewusstsein der Kunden, um schließlich den finalen Markenwert in Dollar auszudrücken.

Das folgende Ranking führt die Top 10 Biere weltweit mitsamt Markenwert und einer kurzen Beschreibung des jeweiligen Marketingplans auf.

 

10. Beck’s. Markenwert: 1,554 Mrd. Dollar, um 20% gesunken.

Beck’s ist eine große internationale Marke, die etwas Ruhe im Marketing gebrauchen könnten. Beck’s aktuelle Werbeagentur ist Mother in New York, die den Auftrag gewann, nachdem sie die Umsätze von Stella Artois für das Mutterunternehmen Anheuser-Busch InBev hochgefahren hat, dem beide Marken gehören.

Mothers eher zurückhaltende Kampagne konzentriert sich momentan auf die Verbindung von Beck’s zu Kunst und Künstlern, einige von ihnen, wie M.I.A., wurden gebeten das Flaschenetikett zu entwerfen.

Der Werbeauftrag von Beck’s wurde in den vergangenen Jahren an verschiedene Agenturen vergeben und das Werbebudget war klein (Beck’s hat weniger als eine Millionen Dollar im Jahr 2010 bereitgestellt). Vor 2007 lag der Auftrag bei Leo Burnett und Ground Zero, ging dann zu Lowe Worldwide 2007, dann zu Publicis 2009 und schließlich zu Mother im Jahr 2011.

Etwas mehr Stabilität bei der Werbung würde Beck’s helfen, den Verlust an Markenwert zu stemmen.

 

9. Miller Lite. Markenwert: 2,313 Mrd. Dollar, um 9 % gesunken.

Der Rückgang des Markenwerts von Miller Lite kann unmittelbar auf seine sinkenden Umsätze zurückgeführt werden. Zitat Ad Age: „Miller Lite hat im Moment zu kämpfen. Marketingexperten der Branche zufolge sind die Lieferungen sind um 4,3 % 2011 gefallen und der Marktanteil ist von 7,4 % auf 7,2 % heruntergegangen.“

Der Umsatzeinbruch führte dazu, dass die lange Zeit beauftragte Werbeagentur, DraftFCB, gefeuert wurde, die seit 1979 den Werbeauftrag hatte.

Das Marketing für das Bier scheint aktuell etwas verzweifelt zu sein. Nachdem einige Experimente die Umsätze nicht angekurbelt haben, kehrte MillerCoors wieder einmal zu seinem altehrwürdigen „Miller Time“ Claim und Konzept zurück. Außerdem hat das Unternehmen eine neue Dose eingeführt, die das Bier leichter herausfließen lässt.

 

8. Brahma. Markenwert: 2,359 Mrd. Dollar, um 18 % gestiegen.

Brahma ist das Nr. 1 Bier in Brasilien. Mit Skol und Antarctica machen Anheuser-Busch InBevs drei brasilianische Marktführer 90 % von A-B’s Umsätze in Brasilien aus.

Skol und Brahma teilen sich den Markt, die Umsätze sind im ersten Quartal 2012 um 3,9 % gestiegen. Solange die brasilianische Wirtschaft wächst und did Brasilianer mehr für Non-Discount-Marken ausgeben, profitiert Brahma.

Aktuell ist Jennifer Lopez das Gesicht der Marke im Land.

 

7.  Guiness. Markenwert: 4,044 Mrd. Dollar, um 17 % gestiegen.

Die Umsätze von Guiness Bier stagnieren in Europa, wachsen aber in den USA und in den Entwicklungsländern, insbesondere in Afrika, wo Guiness viele Konsumenten bei im Fernsehen übertragenen Fussballspielen aktiviert.

 

6. Stella Artois. Markenwert: 4,529 Mrd. Dollar, 0 % Veränderung.

Stellas unveränderter Markenwert ist eine Überraschung: Das Produkt ist ungemein erfolgreich in den USA. Im ersten Quartal 2012 wuchs der Verkauf an Vertriebspartner um 22,5 % laut Anheuser-Busch InBev. Etwa 80 % der Umsätze werden mit Fassbier generiert.

A-B hat die Werbeagentur Mother gewählt, um die Marke zu bewerben. Die Werbungen vermitteln ein gehobenes, europäisches Gefühl. Die aktuelle Kampagne, die die Werbezeile „She Is a Thing of Beauty“ benutzt, legte mit einer Reihe von Super Bowl Werbungen im Februar los.

Kurzgefasst, Stella bedient das Premiumsegment, weil es ein Bier ist, dass du trinkst, wenn du in der Stadt unterwegs bist und etwas besonderes willst.

 

 

5. Skol. Markenwert: 4,698 Mrd. Dollar, um 3 % gestiegen.

Solange Brasiliens Wirtschaft wächst, wächst auch Skol. In der Mitte des letzten Jahrzehnts war Skol die stärkste Biermarke Brasiliens. Skol ist nach wie vor eine von A-B’s stärksten drei Marken im Land, in dem A-B den größten Marktanteil hat. Im ersten Quartal 2012 sind die Umsätze von Skol und seinen Schwestermarken um 3,9 Prozent gestiegen, berichtet das Unternehmen.

A-B hat aktuell eine Produkterweiterung eingeführt, Skol 360, das etwas stiller und leichter sein soll.

 

4. Corona. Markenwert: 5,114 Mrd. Dollar, um 6 % gestiegen.

Corona hat seine Umsätze letztes Jahr nach zwei Jahren mit rückläufigen Umsätzen stabilisiert. Es behält ein starkes Markenimage in den USA als ein Importbier, das wie Urlaub aus der Flasche ist. Seine strandthemenbezogenen Werbungen (von der Agentur Cramer-Kasselt) verstärken dieses Gefühl, genauso wie die Adaption des mexikanischen Feiertages Cinco de Mayo, den das Mutterunternehmen Grupo Modelo vor dem Hintergrund der eigenen Marke ausgelegt hat in den 1980ern. (Grupo Modelo gehört zu 50 % A-B.)

Die Limettenscheibe am Flaschenhals dient als eine Art Signal in Bars, um Corona als Alternative zu Bud herauszustellen.

All das erlaubt Grupo Modelo eins zu tun, wovon Marketer träumen: höhere Preise für ein gewöhnliches Produkt zu verlangen. Die Umsätze steigen in diesem Jahr.

 

3. Heineken. Markenwert: 6,058 Mrd. Dollar, um 8 % gesunken.

Heineken setzt sehr viel auf weltweite Sportsponsorings, und sein Name ist eng verbunden mit der Fussball Champions League und dem Rugby Heineken Cup.

Heineken investiert auch massiv in Social Media. Heineken hat mehr als 6,8 Millionen „Likes“ auf Facebook, mehr als irgendein anderes Bier auf der Welt.

Aber auch etablierte Marken müssen hart arbeiten, um erfolgreich zu sein, was der zurückgehende Markenwert andeutet. Heineken hat dieses Jahr seine globalen Mediapläne und -käufe der Starcom MediaVest Gruppe übertragen, ein deutliches Zeichen, dass Heineken neue Ideen sucht und ökonomisch effizient arbeiten will.

 

2. Budweiser. Markenwert: 7,514 Mrd. Dollar, um 15 % gesunken.

Budweiser mag die zweitwertvollste Biermarke der Welt sein, aber nach Umsätzen in Dollar ist Budweiser nur noch dritter in den USA. Coors Light verkauft sich weitaus besser, eine schmähliche Niederlage für den einstigen König der Biere.

Bud wurde von zwei Seiten eingequetscht: Einige Konsumenten haben sich von kohlenhydratereichen Bieren abgewandt. Andere hingegen entscheiden sich für Bier mit höherer Qualität. In einem Versuch, auf dem Markt relevant zu bleiben, hat sich die Marke an einigen Marketingexperimenten versucht (und ist damit gescheitert), darunter ein „Old School“ Hipster Redesign und eine Reality TV Show.

 

1. Bud Light. Markenwert: 8, 368 Mrd.Dollar, um 17 % gestiegen.

Ehre, wem Ehre gebührt: Es ist keine Überraschung – Bud Light ist Amerikas Nr. 1 in Umsätzen und war es für eine lange Zeit. Bier in den USA zu verkaufen bedeutet einen enormen Vorteil: die USA sind ein riesiger Markt und die Amerikaner trinken viel Bier. A-B kontrolliert etwa 50 % des Markts an Bier in den USA.

A-B hat sich aber nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Das Unternehmen hat mit Bud Light Lime und Bud Light Platinum Produkterweiterungen eingeführt, die sich als erfolgreich herausgestellt haben. Neue Produkteinführungen, selbst wenn sie nicht erfolgreich sind, erlauben es, seinen Kunden neue Markengeschichten zu erzählen. Bud hat sich außerdem für neue Werbeagenturen entschieden.

http://www.businessinsider.com/how-the-worlds-10-most-lucrative-beer-brands-came-to-dominate-your-bar-2012-5

Der Jägermeister Männerbund

Die Legende besagt, dass Jägermeister von einem leidenschaftlichen Jäger erfunden wurde. Jägermeister ist ein kraftvolles Getränk für starke Männer, die auf ihre Errungenschaften und Verbundenheit zueinander anstoßen wollen.

Heute wurde einem Verbund von Männern, die dieses Vermächtnis leben, ein Sitz an einer Tafelrunde gegeben, ein Platz, wo Männer, deren Leben dunkler und heller als die anderer sind, zusammenkommen.

Wie Jägermeister, sind sie stark und ungebändigt. Und wie die Männer vor ihnen, haben sie ihren Erfolg mit der Hilfe ihrer Brüder erreicht.

So steht die Geschichte auf der eigens eingerichteten „StrongerBond“ Seite auf Youtube.

Ende letzten Jahres hat die Mast-Jägermeister SE, das deutsche Unternehmen, das den kultigen Kräuterlikör produziert und die Vertriebslizenzen vergibt, und die Sidney Frank Importing Company, Inc., die den Schnaps in den USA vertreibt, Mistress als Werbeagentur für Jägermeister beauftragt. Zusammen hat man den renommierten Filmproduzenten Albert Hughes und den mit einem Emmy Award ausgezeichneten Regisseur Alastair McKevitt angeworben, um Spitzentalente wie Keyshawn Johnson, Kerry King, Freddie Roach, Mike Lingerfelt, Mister Cartoon, Nathan Fletcher and Rob Smets für die fesselnde Werbung „Stronger Bond“ zu gewinnen, die sich an 21-29 jährige männliche Verbraucher wendet.

Die brandneue TV-Werbung zeigt die Aufnahme vom fünfmaligen Weltmeister im Stierkampf Rob Smets in die Ruhmeshalle der Legenden, in der sich bereits Kerry King von Slayer, ein Extremsurfer, ein World Champion Boxtrainer und einige weitere harte Kerle befinden.

„Jägermeister wurde schon immer in geselliger Runde genossen. Das Produkt wurde ursprünglich für Jäger entwickelt und hat sich an Jäger gerichtet, die eine tiefe Verbundenheit zu ihrem Handwerk und untereinander haben. Die ‚Stronger Bond‘ Kampagne hebt Geschichten dieser Blutsverwandtschaft und der Bindung zu der langen Geschichte unserer Marke hervor und unterstreicht die Verbundenheit unter diesen außergewöhnlichen Männern“, sagt Michael Volke, Mitglied des Vorstands der Mast-Jägermeister SE.

„Die Einführung dieser Kampagne ist ein Meilenstein für unser Geschäft während wir weiter daran arbeiten, Jägermeister in den USA, dem größten Markt der Welt, aufzubauen“, stellt John Frank fest, stellvertretender Vorsitzender von Sidney Frank Importing Company, Inc.

Jägermeister investiert massiv in Medienkäufe und Produktintegrationen quer durch mehrere Kabelnetze wie FX, Spike, Comedy Central, ESPN, Discovery und Fox Sports in Zusammenarbeit mit der Medienkaufagentur Crossmedia. Jägermeister kooperiert außerdem mit Online Lifestyle Seiten wie Complex und VICE und kauft Außenwerbung in den Schlüsselmärkten innerhalb der USA.

Die Veröffentlichung der „Stronger Bond“ Werbung am 3. Mai markiert außerdem einen Meilenstein in den digitalen Marketinganstrengungen von Jägermeister. Den Konsumenten wird eine völlig neue Jägermeister Homepage vorgestellt, entwickelt von der US Digitalagentur Hi-Res!. Die Seite wird nicht nur alle relevanten Markeninformationen beinhalten, sondern auch tiefergehende und Behind The Scenes Dokumentarvideos über alle sieben Männer der Tafelrunde zeigen.

Jägermeisterfans sind auf der Jägermeister USA Facebookseite eingeladen, sich der Konversation anzuschließen und ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen. Auf Youtube gibt’s die Videos und über Twitter die aktuellsten Neuigkeiten.

Was soll ich dazu nur sagen? Jägermeister versteht es einfach, geiles, zielgruppengerechtes Marketing zu machen und die richtigen Agenturen zu beauftragen, die das Markenerlebnis Jägermeister grandios transportieren können. Ich bin mal wieder begeistert und wünsche mir mehr davon in Deutschland.

http://finance.yahoo.com/news/jagermeister-unveils-stronger-bond-brands-132200846.html

Facebook Marketing: Warum weniger mehr ist

Was ist der beste Weg, die eigene Marke auf Facebook zu vermarkten? Nach Peter Shankman, einem Unternehmer mit Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Consulting, ist die Antwort eigentlich ziemlich einfach: „Etwas zu teilen, nur um sich selbst sprechen zu hören, ist sinnlos.“

Der Schlüssel ist mehr mit weniger zu erreichen. Nach all den Änderungen, die bei den Facebook Brand Pages vollzogen wurden, darunter die Einführung der Timeline für Marken, ist es schwierig zu sagen, was wirklich für Marken funktioniert auf Facebook. Die aktuellen Zahlen legen nahe, dass das Fanwachstum, also derer, denen eine Seite gefällt, sich verlangsamt hat mit dem Wechsel zur Brand Timeline. Doch wer smart denkt, wird erfolgreich sein.

„Du musst dein Publikum zum Partizipieren anregen und ihm das Gefühl geben, Teil von etwas zu sein – und nicht einfach nur Empfänger von Marketingbotschaften“, erklärt Shankman. „Dann machen sie deine PR für dich.“

Also was wollen Nutzer wirklich auf Brand Pages, den Seiten von Marken, sehen? Im Folgenden legt Shankman, der schon mit großen Unternehmen wie American Express zusammengearbeitet hat, seine Thesen dar.

Willst du Fans verlieren? Dann wiederhole dich.

Es stimmt, dass es im Leben keine Einheitslösung gibt. Das gleiche kann über Social Media Netzwerke auch gesagt werden. Shankman sagt, dass ihn nichts mehr nervt, als Marken, die ständig  sich wiederholende Inhalte auf verschiedenen Social Media Plattformen teilen, darunter auch in der Facebook Brand Timeline.

„Wenn du den selben Mist auf Facebook hochlädst, hast du es verdient, in den Arsch getreten zu werden.“

Stattdessen empfiehlt Shankman besondere Inhalte in der Timeline zu teilen, die Nutzer in einer einzigartigen Art dazu einladen, mitzuwirken – und nicht etwa die verschiedenen Plattformen mit den selben Informationen zu überfluten. Schließlich, wenn die Fans wissen, welche Art von Inhalt sie von der Seite erwarten können, werden sie regelmäßig zur Markenseite zurückkehren, um sich zu beteiligen.

„Lass es etwas sein, was dein Publikum sehen will, etwas, was sie spannend finden,“ führt Shankman aus. „Wenn du so was hast, ist das der richtige Zeitpunkt, es zu teilen.“

Nichts smartes zu sagen? Dann sag am besten gar nichts.

Shankman sagt, dass der beste Weg, guten Inhalt zu kreieren, ist, wenn du eine Konversation mit deinen Fans anregst. Fragen über die Qualität des Produkts zu stellen oder welchen Service die Fans sehen wollen, lädt mehr zu Beteiligung ein, als einfach nur Werbematerial auf die Seite zu stellen.

„Du musst zur Beteiligung einladen und Antworten geben,“ macht Shankman klar.

Aber selbst ein vorsichtiger und bedachter Dialog auf einer Brand Page wird nicht immer nur positive Resonanz bringen. Shankman gibt zu, dass jede Marke ihre Hasser hat oder lautstarke Fans, die eine schlechte Erfahrung mit einem Service oder Produkt gemacht haben. Aber, die Beschwerden sollten nicht einfach ignoriert und gelöscht werden. Shankman sagt, dass Fehler am besten von Fans aufgenommen werden, wenn man mit ihnen transparent darüber spricht.

„Arbeite mit ihnen,“ rät er. „Sei ehrlich und sag ‚Hey, das haben wir nicht richtig gemacht und wir versuchen es besser zu machen.“

Halte es einfach.

Welcher Inhalt läuft also bei Marken? Shankman empfiehlt, dass der Content an das Publikum angepasst sein soll, und nicht einfach nur die Sachen umfasst, die man selbst an der Marke interessant findet. De facto ist der einfachste Weg, herauszufinden was auf der eigenen Brand Page gut läuft, die Fans zu fragen, die sie häufig besuchen.

„Der beste Weg, dem Publikum Informationen zu geben, ist herauszufinden, wie das Publikum es will,“ sagt Shankman. „Damit gehst du nie falsch.“

http://mashable.com/2012/04/26/facebook-marketing-strategy/

Flashmob vor Apple Store in Sydney

Ein schwarzer Bus und eine in schwarz gekleidete aufgebrachte Menge. Nein, es sind nicht Metallica, die auf Tour gehen. Das Spektakel findet vor dem Apple Store in Sydney statt, auf dem Bus wie auf den von den Leuten hochgehaltenen Schildern steht in fetten Lettern die Aufforderung „Wake Up“.

Die Kampagne geht auf die australische Kreativagentur Tongue zurück, die eine „Wake Up“ Webseite kreiert hat, auf der die Sekunden bis zu einem Start heruntergezählt werden. Der Countdown endet am 6. Mai um 15 Uhr, drei Tage nach der Markteinführung von Samsungs“ Next Galaxy“ Smartphone. Das legt nahe, dass die Aussies das neue Galaxy S III an diesem Tag in den Händen halten können, genau 72 Stunden nach dem Verkaufsstart im Vereinten Königreich.

Der Flashmob ist also sehr wahrscheinlich in letzter Konsequenz auf Apples schärfsten Konkurrenten Samsung zurückzuführen. Mit der „Wake Up“ Aktion will der südkoreanische Konzern die Apple Kunden „aufrütteln“ und vom vorgeblich besseren Produkt überzeugen.

Die Stimmen zur „Wake Up“ Marketingaktion sind unterschiedlich. Die einen finden es originell und witzig, die anderen grenzwertig. Ich finde die Kampagne richtig gut. Obwohl ich ein iPhone benutze und Apple an sich ganz cool finde, gefällt es mir, dass Samsung seinen Konkurrenten aus Kalifornien regelmäßig durch provokative Werbung herausfordert. Das verspricht einen spannenden Wettbewerb und sichert Samsung vor allem eins: Aufmerksamkeit und Kontroverse. Und darum geht es ja beim Marketing. Samsung stichelt, und das dreist, hält sich meiner Meinung nach aber durchaus im akzeptablen Rahmen auf. Das Video zur Kampagne ist in Form eines Vlogeintrags gehalten, in dem ein Blogger, der „zufällig“ vor Ort war, von den Geschehnissen beim Apple Store berichtet. Das Ganze ist cool auf Amateur gemacht, aber natürlich inszeniert. Und jetzt schaut euch das Video an.

 

Trust Me, I Work In Advertising

Don Draper. This guy is badass. Being the protagonist of the TV series Mad Men, he never disappoints in terms of ultimale style and coolness. Mad Men is set in New York of the early 60s, showcasing the daily life in the fictional advertising agency Sterling Cooper, later Sterling Cooper Draper Pryce.

Beautiful women, excellent suits, scotch, cigars and cool sayings, that’s what it’s all about. The new season starts off March 25. Trust me, I study advertising.

The MySpace Story. Rise, fall and potential comeback of a social network giant.

So what happened to social media giant MySpace? Can you still remember having a MySpace account?

Back during the glory days, between 2005 and 2008, MySpace had reached its peak. In 2006, the 100 millionth user joined. In 2007, the network was valued at 12 billion US dollars.

The concept of MySpace was simple yet very attractive. Basically you have an international social networking website offering you interaction with other users. You can make friends, share videos and photos, send messages and comment on your friends’ status. MySpace was also big in the music scene. Bands can create their own profile and upload their songs so that users can listen to the bands’ music for free. MySpace was the big thing in social media.

However, in 2008 main competitor Facebook overtook MySpace in membership rankings. MySpace’s popularity decreased, the network lost its relevance in the market. Still there might be some hope. Just recently, MySpace has recorded one million new accounts within one month.

To understand the development of MySpace let’s take a look back to the beginning.

In 2003, MySpace was created by eUniverse employees, the project being led by Tom Anderson. eUniverse was an internet marketing company. They liked the concept of friendster, a social gaming site. So they developed their own social platform, stressing the social network aspect. Just like many other websites, MySpace generates its revenues by advertising. Companies pay MySpace for publishing their ads on the network.

As the network increased in popularity, Rupert Murdoch’s News Corporation, the parent company of Fox broadcasting and other media companies, bought MySpace for 580 million US dollars. MySpace recorded an intense rise in user accounts, up to 230.000 users a day.

As pointed out before, MySpace was very popular for its role in the music scene. Bands created profiles, fans could add the bands as their friends and get all the news and music. This feature was one of the main reasons for MySpace’s early success.

In August 2006, MySpace reached an agreement with Google allowing Google to integrate Google Search and Google AdSense into MySpace. Google AdSense is a provider of ads on websites that do not belong to the Google network. MySpace got at least 900 million US dollars between 2007 and 2010 for that deal.

As Facebook overran MySpace in terms of user accounts in 2008, the company worked hard to differentiate itself from Facebook. Priority was given to enforce the multimedia image of the network. However various measures couldn’t stop the decline of MySpace.

In January 2011, MySpace announced to displace 500 employees. In June 2011 the News Corporation sold MySpace to California based company Specific Media for only 35 million US dollars. Just remember: In 2007, MySpace was valued at 12 billion US dollars.

Furthermore, pop star and actor Justin Timberlake was announced to be the co-owner of MySpace. With new CEO Tim Vanderhook, he is working hard to improve the image of MySpace and make MySpace significant in the market again.

Reasons for the decline of MySpace can be seen in various strategic mistakes. Before News Corporation took over MySpace, the social network focused on creating technologies that would keep users and attract new users. After the purchase, they had the focus on increasing revenue. Further, MySpace developed features that did not meet the interests of their core users whereas Facebook did the right thing. They kept on developing features that actually offered a value for their users. An overflow of adverts on MySpace and exhausting redesigns added to MySpace’s loss of users.

But there is hope. Each day MySpace records 40.000 new users. The main reason for this can be seen in the new music player and its successful integration into Facebook since December 2011. Justin Timberlake plays an important role in the strategic development of MySpace. In January 2012, MySpace has announced a collaboration with Panasonic to create MySpace TV. The app will run on Panasonic’s Viera HDTVs. Users of the app can then share a social TV experience, meaning watching TV, commenting and surfing at the same time.

The battle for innovation in social media is going on.