Globale Marktverteilung in der Smartphone-Branche

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RIM enthüllt tastaturfreies Blackberry

Das kanadische Unternehmen Research in Motion, bekannt für die Blackberry Smartphones, hat erste Prototypen für seine nächsten Telefone präsentiert. Einen Termin für eine Markteinführung oder Hinweise auf das finale Design der Smartphones hat RIM jedoch nicht gegeben.

Die Prototypen kommen ohne die für Blackberrys typischen Tastaturen aus und ähneln vielmehr vergleichbaren Smartphones der Branche. Die Geräte haben einen großen Touchscreen und laufen mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10.

Mit der Präsentation der Geräte will RIM massiv die Aufmerksamkeit der Software-Entwickler gewinnen, die Apps für das neue Betriebssystem konzipieren sollen. Mit spannenden Apps will RIM Kunden anziehen. Das kanadische Unternehmen verspricht den Entwicklern 10.000 Dollar Mindestumsatz für das erste Jahr, sollte dieser nicht erreicht werden, will RIM den Entwicklern die Differenz per Scheck auszahlen. Der Blackberryhersteller zeigt sich zuversichtlich, dass die Entwickler ihren Mindestumsatz erreichen werden. „Wie wir aus Erfahrung wissen, ist es nicht schwierig, 10.000 Dollar an Einnahmen im ersten Jahr zu erreichen, wenn jemand eine App mit einem guten Geschäftsmodell hat“, sagte gegenüber News.com Christopher Smith, Vice President bei RIM.

Research in Motion will mit den neuen Geräten und dem korrespondierenden Betriebssystem den Abwärtstrend seiner Geschäftstätigkeiten aufhalten. Der Anteil der Blackberrys am Smartphone-Markt hat sich nach Zahlen der Marktforschungsfirma IDC auf 6,7 Prozent halbiert, Konkurrenten wie Apple mit seinem iPhone sind an RIM weit vorbeigezogen.

Und doch betonte RIM Chef Thorsten Heins, dass es auch künftig Blackberrys mit Tastatur geben wird.

 

Facebook Marketing: Warum weniger mehr ist

Was ist der beste Weg, die eigene Marke auf Facebook zu vermarkten? Nach Peter Shankman, einem Unternehmer mit Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Consulting, ist die Antwort eigentlich ziemlich einfach: „Etwas zu teilen, nur um sich selbst sprechen zu hören, ist sinnlos.“

Der Schlüssel ist mehr mit weniger zu erreichen. Nach all den Änderungen, die bei den Facebook Brand Pages vollzogen wurden, darunter die Einführung der Timeline für Marken, ist es schwierig zu sagen, was wirklich für Marken funktioniert auf Facebook. Die aktuellen Zahlen legen nahe, dass das Fanwachstum, also derer, denen eine Seite gefällt, sich verlangsamt hat mit dem Wechsel zur Brand Timeline. Doch wer smart denkt, wird erfolgreich sein.

„Du musst dein Publikum zum Partizipieren anregen und ihm das Gefühl geben, Teil von etwas zu sein – und nicht einfach nur Empfänger von Marketingbotschaften“, erklärt Shankman. „Dann machen sie deine PR für dich.“

Also was wollen Nutzer wirklich auf Brand Pages, den Seiten von Marken, sehen? Im Folgenden legt Shankman, der schon mit großen Unternehmen wie American Express zusammengearbeitet hat, seine Thesen dar.

Willst du Fans verlieren? Dann wiederhole dich.

Es stimmt, dass es im Leben keine Einheitslösung gibt. Das gleiche kann über Social Media Netzwerke auch gesagt werden. Shankman sagt, dass ihn nichts mehr nervt, als Marken, die ständig  sich wiederholende Inhalte auf verschiedenen Social Media Plattformen teilen, darunter auch in der Facebook Brand Timeline.

„Wenn du den selben Mist auf Facebook hochlädst, hast du es verdient, in den Arsch getreten zu werden.“

Stattdessen empfiehlt Shankman besondere Inhalte in der Timeline zu teilen, die Nutzer in einer einzigartigen Art dazu einladen, mitzuwirken – und nicht etwa die verschiedenen Plattformen mit den selben Informationen zu überfluten. Schließlich, wenn die Fans wissen, welche Art von Inhalt sie von der Seite erwarten können, werden sie regelmäßig zur Markenseite zurückkehren, um sich zu beteiligen.

„Lass es etwas sein, was dein Publikum sehen will, etwas, was sie spannend finden,“ führt Shankman aus. „Wenn du so was hast, ist das der richtige Zeitpunkt, es zu teilen.“

Nichts smartes zu sagen? Dann sag am besten gar nichts.

Shankman sagt, dass der beste Weg, guten Inhalt zu kreieren, ist, wenn du eine Konversation mit deinen Fans anregst. Fragen über die Qualität des Produkts zu stellen oder welchen Service die Fans sehen wollen, lädt mehr zu Beteiligung ein, als einfach nur Werbematerial auf die Seite zu stellen.

„Du musst zur Beteiligung einladen und Antworten geben,“ macht Shankman klar.

Aber selbst ein vorsichtiger und bedachter Dialog auf einer Brand Page wird nicht immer nur positive Resonanz bringen. Shankman gibt zu, dass jede Marke ihre Hasser hat oder lautstarke Fans, die eine schlechte Erfahrung mit einem Service oder Produkt gemacht haben. Aber, die Beschwerden sollten nicht einfach ignoriert und gelöscht werden. Shankman sagt, dass Fehler am besten von Fans aufgenommen werden, wenn man mit ihnen transparent darüber spricht.

„Arbeite mit ihnen,“ rät er. „Sei ehrlich und sag ‚Hey, das haben wir nicht richtig gemacht und wir versuchen es besser zu machen.“

Halte es einfach.

Welcher Inhalt läuft also bei Marken? Shankman empfiehlt, dass der Content an das Publikum angepasst sein soll, und nicht einfach nur die Sachen umfasst, die man selbst an der Marke interessant findet. De facto ist der einfachste Weg, herauszufinden was auf der eigenen Brand Page gut läuft, die Fans zu fragen, die sie häufig besuchen.

„Der beste Weg, dem Publikum Informationen zu geben, ist herauszufinden, wie das Publikum es will,“ sagt Shankman. „Damit gehst du nie falsch.“

http://mashable.com/2012/04/26/facebook-marketing-strategy/

TextilWirtschaft Young Professionals Day 2012

Welche Erwartungen hat der Kunde an den Einzelhandel? Vor welchen Herausforderungen steht der Vertrieb heute? Welche Chancen bietet der E-Commerce und welche Relevanz haben soziale Netzwerke beim Talent Sourcing? Diese und viele weitere Fragen hat gestern der TextilWirtschaft Young Professionals Day auf dem Campus Westend der Goethe-Universität in Frankfurt am Main beantwortet. Der Tag richtete sich an alle jungen Leute, die eine Karriere in der Modebranche erwägen. An Ständen haben sich verschiedene Unternehmen vorgestellt, Experten haben auf der Bühne in Vorträgen, Interviews und Podiumsdiskussionen von ihren Erfahrungen berichtet und Ratschläge für den Einstieg in das Fashion Business gegeben.

Unter den Unternehmen waren große Namen wie Hugo Boss, Breuninger und Peek & Cloppenburg Düsseldorf, aber auch kleinere Handelsunternehmen, die auf reges Interesse der jungen Besucher gestoßen sind. So konnten Interessenten direkt an die Unternehmen herantreten und mit Mitarbeitern der Unternehmen über verschiedene Karriereeinstiegsmöglichkeiten sprechen und sich Informationen einholen.

Abends haben sich die meisten dann noch im Cafe Sturm und Drang auf dem Campus zur TW YP Night getroffen und den sommerlichen Tag bei BBQ und Getränken ausklingen lassen. Die After Show Party wurde von Marc O’Polo gesponsert, die für ein tolles Ambiente gesorgt haben. Bis zum nächsten Mal in Frankfurt!

 

 

Flashmob vor Apple Store in Sydney

Ein schwarzer Bus und eine in schwarz gekleidete aufgebrachte Menge. Nein, es sind nicht Metallica, die auf Tour gehen. Das Spektakel findet vor dem Apple Store in Sydney statt, auf dem Bus wie auf den von den Leuten hochgehaltenen Schildern steht in fetten Lettern die Aufforderung „Wake Up“.

Die Kampagne geht auf die australische Kreativagentur Tongue zurück, die eine „Wake Up“ Webseite kreiert hat, auf der die Sekunden bis zu einem Start heruntergezählt werden. Der Countdown endet am 6. Mai um 15 Uhr, drei Tage nach der Markteinführung von Samsungs“ Next Galaxy“ Smartphone. Das legt nahe, dass die Aussies das neue Galaxy S III an diesem Tag in den Händen halten können, genau 72 Stunden nach dem Verkaufsstart im Vereinten Königreich.

Der Flashmob ist also sehr wahrscheinlich in letzter Konsequenz auf Apples schärfsten Konkurrenten Samsung zurückzuführen. Mit der „Wake Up“ Aktion will der südkoreanische Konzern die Apple Kunden „aufrütteln“ und vom vorgeblich besseren Produkt überzeugen.

Die Stimmen zur „Wake Up“ Marketingaktion sind unterschiedlich. Die einen finden es originell und witzig, die anderen grenzwertig. Ich finde die Kampagne richtig gut. Obwohl ich ein iPhone benutze und Apple an sich ganz cool finde, gefällt es mir, dass Samsung seinen Konkurrenten aus Kalifornien regelmäßig durch provokative Werbung herausfordert. Das verspricht einen spannenden Wettbewerb und sichert Samsung vor allem eins: Aufmerksamkeit und Kontroverse. Und darum geht es ja beim Marketing. Samsung stichelt, und das dreist, hält sich meiner Meinung nach aber durchaus im akzeptablen Rahmen auf. Das Video zur Kampagne ist in Form eines Vlogeintrags gehalten, in dem ein Blogger, der „zufällig“ vor Ort war, von den Geschehnissen beim Apple Store berichtet. Das Ganze ist cool auf Amateur gemacht, aber natürlich inszeniert. Und jetzt schaut euch das Video an.

 

US-Firmen setzen viel auf China

Die chinesische Wirtschaft wächst nach wie vor wesentlich schneller als die der USA. Die folgenden US-Unternehmen hoffen vom chinesischen Wachstum zu profitieren.

Apple

Das iPhone Fieber hat nun auch endlich China erreicht.

Das Land hat ungefähr eine Milliarde Handybenutzer – die meisten der Welt. Es war also keine Überraschung, als Apple CEO Tim Cook im Februar Investoren erklärt hat: „Wir haben uns sehr auf China fokussiert.“

Apples Umsatz hat sich im Land der Mitte allein im letzten Jahr vervierfacht und beläuft sich auf 12 Milliarden Dollar im Jahr 2011. Während US-Kunden noch mehr als ein Drittel der Umsätze des kalifornischen Unternehmens weltweit ergeben, holt der chinesische Markt auf und macht nun 12 % von Apples gesamten weltweiten Einnahmen aus.

Anfang des Jahres, als Apple das iPhone 4S herausgebracht hat, musste das Unternehmen kurzfristig seine Stores in Bejing und Shanghai schließen, weil Tumulte unter den Hunderten von wartenden Fans ausgebrochen sind.

Das ist weit entfernt von 2009, als Apples Markteinführung des ersten iPods in China allgemein als enttäuschend gewertet wurde.

Yum! Brands

Wenn die Umsätze rasend schnell in China wachsen, in den USA aber fallen würden, worin wären die Ressourcen zu investieren?

Das ist genau das, was Yum! Brands widerfahren ist. Das Unternehmen, das hinter den ikonischen amerikanischen Fast Food Ketten KFC, Pizza Hut und Taco Bell steht, verdient jetzt mehr aus den Einkünften in China als aus denen in den USA.

Yum! CEO David Novak nennt China „die beste Aussicht des 21. Jahrhunderts für Systemgastronomiewachstum.“

Das Unternehmen hat allein letztes Jahr 656 neue Filialen eröffnet.

Sotheby’s

Chinas Elite ist offensichtlich hungrig auf gehobene Kunst und Antiquitäten.

2004 entfielen etwa 3 % von Sotheby’s Auktionsumsätzen auf den chinesischen Raum (Festland China, Hong Kong und Taiwan).

Mittlerweile machen die in China generierten Umsätze 17 % der Umsätze von Sotheby’s weltweit aus.

„Das ist die dramatischste Verschiebung mit Hinblick auf Demographie und Konsum, die wir in den letzten 270 Jahren erlebt haben,“ stellte William Ruprecht, Präsident und CEO, in Gegenwart von Yale Studenten letzten Oktober fest.

Der gewaltige Anstieg hat Sotheby’s veranlasst, seine Einrichtungen in Hong Kong zu vergrößern und sich auf das Aufbauen von Beziehungen zu den chinesischen Kunstliebhabern zu konzentrieren.

„Wir sind mittendrin in der spannendsten und komplexesten Entwicklung in der Entstehung von weit verbreitetem Wohlstand,“ so Ruprecht.

Coca-Cola

Der Konsum von Limonaden sinkt in den USA, wächst aber in den aufstrebenden Märkten.

Ein Glücksfall für Coca-Cola, denn seine Marken Sprite, Fanta und Coke kommen gut voran in der zweitgrößten Wirtschaft der Welt. Das Unternehmen hat 12 % mehr Umsatz an kohlensäurehaltigen Getränken im letzten Jahr in China gemacht.

Und das ist noch längst nicht alles – der Konsum von Saftgetränken wächst auch.

Nachdem das Orangensaftgetränk Minute Maid Pulpy 2005 in den chinesischen Markt eingeführt wurde, ist das Produkt nach oben geschossen und zu einer der für das Unternehmen sich am besten verkaufenden Marke geworden.

Der Umsatz von Pulpy hat nach nur fünf Jahren die eine Milliarde Dollar Marke überschritten.

1998 haben chinesische Konsumenten durchschnittlich nur acht Coke Produkte pro Jahr getrunken. Jetzt trinken sie mehr als 30.

http://money.cnn.com/galleries/2012/news/economy/1204/gallery.us-companies-in-china/

ANDREW W.K. im Underground Cologne

Was war das denn bitte für eine geile Party gestern? Das Publikum ist kollektiv ausgerastet und hat gefeiert als gäbe es keinen Morgen mehr. Der King of Party Hard, Andrew W.K. ist mit seiner Band gestern in Köln im Underground anlässlich seiner 10 Jahre I Get Wet Tour aufgetreten. Vor gut zehn Jahren ist nämlich sein viel beachtetes und gefeiertes gleichnamiges Album I Get Wet rausgekommen, das in der Rock- und Metalszene wie eine Bombe eingeschlagen ist. Seitdem ist Andrew W.K. mit seinen mitreißenden Bühnenshows und Partyhymnen wie Party Hard Kult. Von Andrews Partyqualitäten waren auch die Jungs von Jackass überzeugt, sodass die Jackass Crew und Andrew gemeinsam für den ersten Jackass Film ein Video mit dem Song We Want Fun gedreht haben. Die Songs – vor allem auf dem Album I Get Wet – sind in Hartmetall gegossener, räudiger Party Rock mit spaßigen, von Andrews Keyboardkünsten untermalten Melodien. Die Menge hat getobt und am Ende des Konzerts, als We Want Fun angestimmt wurde, hat sich das gefühlte halbe Publikum, mich eingeschlossen, auf der Bühne versammelt und gefeiert. Praxisbezug im Studium ist wichtig, gestern hat uns Andrew W.K. die Implikationen intensiven Feierns praxisnah dargelegt. Chapeau!